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Klimawochen

Klimaschutz an der Stadtschule : Jeder kann etwas tun!

 

Unsere Klimawochen findet jedes Jahr im September im Rahmen eines fächerübergreifenden Projektes statt.

Sie sind sowohl als Abschluss des vergangenen „Klima-Schuljahres“, als auch als Auftakt des beginnenden „Klima-Schuljahres“. Sie sind inhaltlich im Fachcurriculum Heimat-, Welt- und Sachunterricht sowie formal im Schulprogramm fest verankert.

 

Wasser, Strom, Alternative Energien, Klima, Ernährung, regionales Essen… das sind unsere Themen, deren Ergebnisse am Präsentationsnachmittag den vielen Gästen unserer Schule vorgestellt werden.

 

Die Stadtschule beteiligt sich während dieser Wochen aktiv an der europaweiten Kindermeilen-Kampagne des Klimabündnisses e. V.. Alle Kinder sammeln eine Woche lang grüne Meilen in einem Sammelalbum, wenn und weil sie umweltfreundlich zur Schule kommen. Sie überlegen, was getan werden muss, um das Klima zu schützen und notieren ihre Forderungen auf Fußabdrücke, die auf der Weltklimakonferenz übergeben und ausgestellt werden. (Ergebnisse unter www.kinder-meilen.de/180.html).

 

Darüber hinaus nimmt die Stadtschule an den Aktionstagen „Zur Fuß zur Schule“ teil. Eltern, Kinder, Lehrkräfte kommen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule und lassen das Auto während der Klimawochen nach Möglichkeit stehen. Im Jahr 2017 nahm die Stadtschule erstmalig an den Aktionstagen teil und belegte beim bundesweiten Wettbewerb den 3. Platz (https://www.zu-fuss-zur-schule.de/wettbewerb).

 

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit dem „LEIS“ zusammen. Hier werden Themen wie z. B. alternative Energien oder Ressourcenschonung in den von den Kindern wöchentlich besuchten Legokursen aufgegriffen.

 

Durch unsere Teilnahme am EU-Programm „Obst, Gemüse und Milch“ wird den Kindern das ganze Jahr über vor Augen geführt, was es bedeutet, sich regional bzw. saisonal zu ernähren. Unser Kooperationspartner, das Gut Wulksfelde, beliefert uns zu diesem Zweck zwei mal pro Woche mit biologisch hergestellten Lebensmitteln. Auch hier werden die Kinder in die Verantwortung genommen. Es gibt in jeder Klasse einen Obst- und Gemüsedienst, der die gelieferten Lebensmittel für die MitschülerInnen mundgerecht vorbereitet. Das Programm wird durch den Heimat-, Welt- und Sachunterricht thematisch passend begleitet. Darüber hinaus besucht jede Klasse pro Schuljahr mindestens einmal das Gut Wulksfelde, um die Entstehung der gelieferten Lebensmittel vor Ort zu erleben (http://www.ln-online.de/Lokales/Stormarn/Stadtschule-Bad-Oldesloe-lebt-gesund).

 

Im Rahmen unserer Kooperation mit den Stadtwerken wurden wir zu „Baumpaten“ ernannt. Die SchülerInnen haben im Jahr 2017 auf der Obstbaumwiese des Wasserwerkes selbst Bäume gepflanzt und so abermals aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz beigetragen. Im Jahr 2018 wurden gemeinsam 2 große Insektenhotels auf dem Gelände gebaut.

 

Die Klimawoche wird regelmäßig in der Fachkonferenz Heimat-, Welt- und Sachunterricht gemeinsam mit ElternvertreterInnen, Lehrkräften und der Schulleitung evaluiert. Die Stadtschule informiert auch andere Schulen im Sinne eines Impulsgebers darüber, wie nachhaltiges Handeln in Schule sowohl organisatorisch als auch inhaltlich und vor allem praktisch implementiert werden kann.

 

Im Rahmen des regelmäßigen SINUS-Sets, in welchem zwei Lehrkräfte unserer Schule mitwirken, bilden wir zum Thema Klimaschutz an Schulen fort und vermitteln Kooperationspartner.

 

Um Nachhaltigkeit dauerhaft als Haltung an unserer Schule zu etablieren, ist es nötig, die Klimawoche sowie unsere damit verbundenen Aktivitäten im Verlauf eines Schuljahres stets weiterzuentwickeln. Für das kommende „Klima-Schuljahr“ haben wir uns vorgenommen, das Thema „Lebensmittelabfälle“ stärker in den Fokus zu rücken. Wir planen dafür eine Zusammenarbeit mit unserem Mensabetreiber sowie der „Agrar Koordination“ des Forums für Internationale Agrarpolitik e. V. (https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/).